Früher oder später passiert es jedem: Nach einem Update startet der Server nicht mehr, eine falsche Firewall-Regel sperrt SSH aus, oder die Festplatte ist so voll, dass nichts mehr geht. Dann hilft das Rescue-System.
Typische Einsätze
- Ausgesperrt: Firewall oder SSH-Konfiguration falsch gesetzt.
- Passwort vergessen: Root-Passwort neu setzen.
- System startet nicht: Kernel-Update schiefgegangen, fehlerhafte
/etc/fstab. - Platte voll: große Protokolldateien löschen, die das System blockieren.
- Daten retten: vor einer Neuinstallation alles Wichtige herunterladen.
So gehen Sie vor
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Rescue-Modus starten. Bei uns im Kundencenter am Server unter „Rettung & Neuinstallation“. Das Rettungssystem bekommt das Netz Ihres Servers und ein eigenes Root-Passwort, das bei jeder Aktivierung neu erzeugt wird; Ihre hinterlegten SSH-Schlüssel funktionieren dort ebenfalls.
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Verbinden per SSH oder über die Web-Konsole im Kundencenter.
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Festplatte finden und einhängen:
lsblk mount /dev/sda1 /mntDer Gerätename kann abweichen –
lsblkzeigt die Partitionen mit Größe. -
Reparieren. Dateien liegen jetzt unter
/mnt. Für ein neues Root-Passwort:chroot /mnt passwd -
Aushängen und normal neu starten:
umount /mnt, dann im Kundencenter den Rescue-Modus beenden.
Vorbeugen ist billiger
Ein Snapshot vor jeder größeren Änderung macht das Rescue-System in vielen Fällen überflüssig: Snapshot zurückspielen, fertig. Mehr zu Snapshots und Backups für Cloud-Server auf der Seite Cloud-Server.