Die Preislisten von Cloud-Anbietern sehen auf den ersten Blick ähnlich aus. Der Unterschied steckt in den Posten, die nicht in der ersten Zeile stehen.
Die Bestandteile
Grundpreis. CPU-Kerne, Arbeitsspeicher und Festplatte. Achten Sie darauf, ob die CPU geteilt (Shared) oder garantiert (Dedicated) ist – das erklärt große Preisunterschiede bei scheinbar gleicher Ausstattung.
Abrechnungsart. Stundengenau, minutengenau oder monatlich? Für Server, die dauerhaft laufen, ist das egal. Für Tests, Build-Server und kurzfristige Last macht es einen großen Unterschied.
IPv4-Adresse. Oft ein eigener Posten. Brauchen Sie wirklich eine? Für viele Dienste reicht IPv6, und eine Website lässt sich auch über einen Proxy oder Load-Balancer erreichbar machen.
Backups und Snapshots. Snapshots sind Momentaufnahmen, meist je Gigabyte berechnet. Automatische Backups kosten häufig einen prozentualen Aufschlag auf den Serverpreis.
Traffic. Manche Anbieter begrenzen den Datenverkehr oder berechnen ihn ab einer Grenze.
Support. Ein günstiger Server ohne erreichbaren Support wird teuer, wenn etwas schiefgeht.
So rechnen Sie richtig
Schreiben Sie Ihren echten Bedarf auf: Wie viele Server, wie lange laufen sie, brauchen Sie IPv4, wie oft soll gesichert werden? Dann rechnen Sie jeden Anbieter mit genau diesen Posten durch.
Unsere Preise
Alle Servertypen mit Stunden- und Monatspreis, IPv4-Aufpreis und Backup-Aufschlag stehen auf der Seite Cloud-Server und in der Preisübersicht. Abgerechnet wird minutengenau, im Monat höchstens der Monatspreis – ohne Einrichtungsgebühr und ohne Mindestlaufzeit.