WordPress verstehen – ohne Fachchinesisch.
Was WordPress eigentlich ist, was Sie für eine eigene Website brauchen und was das kostet. Dazu die drei Themen, die früher oder später jeden betreffen: Geschwindigkeit, Sicherheit und der Umzug.
Was ist WordPress?
WordPress ist eine kostenlose Software, mit der Sie eine Website oder einen Blog betreiben, ohne programmieren zu können. Texte, Bilder und Seiten pflegen Sie in einem Editor im Browser, das Aussehen bestimmt ein Theme, zusätzliche Funktionen – Kontaktformular, Terminbuchung, Shop – kommen über Plugins.
Laut W3Techs laufen mehr als 40 % aller Websites weltweit mit WordPress. Das ist mehr als eine Zahl: Für fast jede Frage gibt es eine Anleitung, für fast jede Aufgabe ein Plugin und in jeder Stadt jemanden, der sich damit auskennt. Sie machen sich also von niemandem abhängig.
WordPress.org oder WordPress.com?
Der Name steht für zwei verschiedene Dinge, und das sorgt regelmäßig für Verwirrung:
- WordPress.org ist die Software selbst. Sie installieren sie auf Ihrem eigenen Webspace und entscheiden über alles: Theme, Plugins, Domain, wo Ihre Daten liegen.
- WordPress.com ist ein Dienst eines US-Unternehmens, das diese Software für Sie betreibt. Bequem für den Anfang, aber je nach Tarif mit Einschränkungen bei Plugins, Werbung und Domain – und die Daten liegen nicht in Ihrer Hand.
Wenn in diesem Ratgeber von WordPress die Rede ist, meinen wir die erste Variante: Ihre eigene Installation auf einem Webspace in Deutschland.
Was brauche ich für eine eigene WordPress-Website?
Drei Dinge, und alle drei stecken in einem normalen Webhosting-Paket:
- Eine Domain – die Adresse, unter der man Sie findet, etwa ihre-firma.de.
- Webspace mit PHP und einer Datenbank – WordPress ist in PHP geschrieben und speichert seine Inhalte in MySQL oder MariaDB. Das WordPress-Projekt empfiehlt eine aktuelle PHP-Version (8.3 oder neuer) und MySQL ab 8.0 bzw. MariaDB ab 10.6.
- Ein SSL-Zertifikat – für das Schloss in der Adresszeile. Ohne verschlüsselte Verbindung warnen Browser Ihre Besucher, und Google stuft die Seite ab.
Bei uns ist das alles im Paket: Domain, Datenbank, kostenloses Zertifikat, und die PHP-Version wählen Sie je Domain selbst.
Was kostet eine WordPress-Website?
Die Software selbst kostet nichts. Laufende Kosten entstehen nur für Hosting und Domain – bei uns ab 2,99 € im Monat, eine Domain ist im Paket enthalten.
Dazu kommen, wenn Sie wollen: ein kostenpflichtiges Theme (meist einmalig 50 bis 100 €), einzelne Premium-Plugins und – der größte Posten – Zeit. Wer die Seite selbst baut, investiert vor allem Abende. Wer sie bauen lässt, bezahlt dafür einmal; die laufenden Kosten bleiben danach dieselben kleinen Beträge.
Vorsicht bei „kostenlosen“ Premium-Themes und Plugins aus inoffiziellen Quellen: Sie sind der häufigste Weg, auf dem Schadcode in eine Website kommt.
Die ersten Schritte
Mit einem Paket bei uns sind Sie in wenigen Minuten online:
- Paket wählen und bestellen – nach der Zahlung wird der Webspace automatisch eingerichtet.
- Im Kundencenter unter Webspace → Anwendungen WordPress auswählen, Domain angeben, Titel eintragen.
- Die Zugangsdaten erscheinen auf der Seite. Anmelden unter ihre-domain.de/wp-admin, Theme aussuchen, erste Seite schreiben.
Schritt für Schritt mit Bildern steht es in der Anleitung „WordPress installieren“.
Mehr aus dem WordPress-Ratgeber.
Die Grundlage, die mitdenkt.
Webhosting ab 2,99 € im Monat, Server in Deutschland, persönlicher Support aus Osnabrück.
- WordPress mit einem Klick aus dem Kundencenter installiert
- Bis zu 1.024 MB PHP-Speicher und 250 Sekunden Laufzeit je Aufruf
- Tägliche Sicherung auf dem Server und außer Haus, 7 Tages- und 4 Wochenstände
- Testkopie Ihrer Website für Updates, ohne dass Besucher etwas merken
- SSL-Zertifikat, SSH und SFTP inklusive, PHP-Version je Domain wählbar