Die Frage klingt technisch, ist aber vor allem eine Frage der Verantwortung.

Webhosting: Sie kümmern sich um die Website, wir um den Rest

Beim Webhosting teilen sich mehrere Kunden einen gut ausgestatteten Server, jeder in seinem eigenen, abgeschotteten Bereich. Sie bekommen Speicherplatz, Datenbanken, E-Mail-Postfächer, SSL-Zertifikate und eine Verwaltungsoberfläche. Um Betriebssystem, Webserver, PHP und Sicherungen kümmert sich der Anbieter.

Passt, wenn Sie:

  • eine Website, einen Blog oder einen Shop betreiben,
  • WordPress, Joomla oder eine ähnliche Anwendung nutzen,
  • sich nicht mit Serveradministration beschäftigen wollen.

Cloud-Server: volle Freiheit, volle Verantwortung

Ein Cloud-Server gehört Ihnen allein. Sie installieren, was Sie wollen, und konfigurieren alles selbst.

Passt, wenn Sie:

  • Software brauchen, die es auf Webhosting nicht gibt (eigene Datenbank-Server, Docker, VPN, Game-Server),
  • besondere PHP-Module oder Systemeinstellungen benötigen,
  • Linux-Grundkenntnisse haben oder jemanden, der sie hat.

Die Entscheidung in drei Fragen

  1. Läuft meine Anwendung auf Standard-PHP und MySQL? Dann Webhosting.
  2. Will ich Updates und Sicherheit selbst verantworten? Wenn nein: Webhosting oder ein betreuter Server.
  3. Brauche ich Root-Zugang? Wenn ja: Cloud-Server.

Der Mittelweg

Wer die Freiheit eines eigenen Servers will, aber nicht die Arbeit, wählt einen betreuten Server: Wir übernehmen Updates, Überwachung und Sicherung. Mehr dazu unter Managed Hosting.

Zum Vergleich: Webhosting-Tarife und Cloud-Server.